Sonntag, 3. Dezember 2017

Getränke

Passende Getränke für den Mann von Welt sind vor allem Wein, Südwein, Sekt, hoch­pro­zentige Brände – auch in Cocktails – und diverse Heiß­­­ge­trän­ke. Außerdem sollte ein Mann von Welt über eine Hausbar verfügen.

Wein
Das ideale Getränk des Mannes von Welt ist nicht etwa der Champagner, sondern der Wein. Champagner ist eher das Kennzeichen neu­reicher Emporkömmlinge. Wein dagegen eig­net sich hervorragend als ge­ho­be­nes All­tags­ge­tränk und re­prä­sen­tiert eine ent­spann­te und kul­ti­vier­te Lebens­art.
Es em­pfiehlt sich regionale Produkte zu kon­su­mie­ren, und zwar solche, die qualitativ mit den großen Mar­­ken­­na­men Schritt halten kön­nen, aber im kleineren Mengen her­ge­stellt werden und somit recht ex­klusiv sind. So mancher Mann von Welt mit ent­spre­chen­dem Geld­beu­­tel unterhält sogar ein eige­nes Wein­gut, welches lediglich der Ver­sor­gung des ei­ge­nen Wein­kel­lers dient. Vor al­lem in Adels­­kreisen ist solches üblich. Den­ken sie auch an die alte Bezeichnung „Hof­lie­ferant“. Wenn es in ihrer unmittelbaren Nä­he kein Wein­anbaugebiet gibt, dann rei­sen sie in ein solches ihrer Wahl und suchen sich unter den dor­tigen Weinen aus, was ihnen gefällt. Viel­leicht finden sie so ja ihren per­sön­li­chen Hof­­lieferanten. In vielen Wein­an­bau­ge­bieten ist es auch heu­te noch üblich, Wein direkt beim Win­­­zer zu kaufen. Achten sie auf die Schil­­­­der „Wein­ver­kauf“. Ansonsten gibt es Wein, und mei­stens auch regionalen Sekt und Tresterbrand, bei der örtlichen Win­zer­ge­­nos­­sen­schaft.
In ihrem Weinkeller – das Wort „Keller“ soll­­­ten Sie wörtlich nehmen – bewahren sie ihre Lieblingsweine liegend auf. Bei der Wein­aus­­­­wahl soll­ten Sie sich mehr von ihrem per­sön­­lichen Ge­schmack leiten lassen, als von ir­­gend­wel­chen Empfehlungen. Ach­ten Sie aber darauf, dass der Wein lagerfähig ist, wenn sie ihn nicht sofort trinken wollen.
Ob Sie nun trocke­­nen oder lieb­­li­chen Wein be­­vorzugen, ist eine per­sön­li­che Ge­schmacks­­­­frage. Trockener Wein wird mei­stens zum Essen serviert, lieblicher Wein wird in gemütlicher Runde ge­trunken und edel­süßer Dessertwein (Aus­lese, Bee­ren­aus­lese, Trockenbeeren­auslese etc.) zum Nach­­tisch gereicht. Sherry und Port­wein werden als Aperitif oder nach dem Essen zum Kaffee serviert, gelegentlich auch zum Fünf-Uhr-Tee. Sekt trinkt man zu Feier­lich­keiten und besonderen Anlässen.
Die Weinverkostung ist mehr als ein ritueller Bestandteil des Weintrinkens. Es geht darum festzustellen, ob der Wein einwandfrei und trinkbar ist, denn auch eine teure Flasche Wein kann Kork absondern. Ach­ten Sie darauf, dass der Wein vor dem Öffnen geruht hat. Wenn sie die Flasche selbst öffnen, be­nutzen Sie einen pro­fessionellen Kor­ken­zie­her oder ein Kell­ner­messer. Nach dem He­raus­lösen des Kor­kens, be­trach­ten sie diesen zu­nächst. Gute Weine haben Kor­ken mit ei­nem Aufdruck, der auf den Er­zeu­ger hin­weist. Dann wischen sie den Flaschenrand mit einem Tuch ab, gießen einen winzigen Schluck in ein neu­tra­les Glas und schütten diesen weg. Nach dem Ent­korken sammeln sich im ersten Glas gewöhnlich Kork­reste, die somit entsorgt werden. Als nächstes neh­men sie ein Probierglas, schenken einen wei­te­ren kleinen Schluck ein und prü­fen, ob der Wein ge­schmack­lich akzeptabel ist. Da­nach be­fül­len sie die Glä­ser der Gäste, angefangen mit den Damen, dann die Her­ren, unter Be­ach­tung der Rangordnung. Ver­schließen sie die Flasche mit einem neutralen und sau­be­ren Ver­schluss. Einige Weine, vor allem Rot­­­wei­ne und junge Weine, müssen nach dem Öffnen etwas atmen. Aufmerksame Gast­­­ge­ber öff­nen den Wein da­her schon vor­her und füllen ihn in eine Karaffe (sog. dekan­tieren).
In Mitteleuropa weniger bedeutend sind die sog. Süd­weine: Weine aus Südeuropa deren Al­­ko­­hol­gehalt über 10 Volumenprozent liegt. Ne­ben Sherry und Portwein, ist wohl Wermut (oder Ver­mouth) der wich­tig­ste Ver­tre­ter: Ein mit Gewürzen und Kräu­tern aro­ma­ti­sier­ter und mit Alkohol an­ge­reicherter Wein mit etwa 15 Volu­men­pro­zent. Ein Haupt­­be­stand­teil ist das Wer­mut­kraut; daher der Name. In Südeuropa ist er trocken oder lieb­lich ein be­lieb­ter Aperitif und taucht auch als Be­stand­teil von Cock­tails auf. Be­kann­te Marken sind Cinzano, Martini, Marti­naz­zi und Gotano; letzterer wird in Thü­rin­gen hergestellt.
Noch ein Trick für den Fall, dass partout kein Korkenzieher verfügbar sein sollte: Einfach eine normale Schraube in den Korken drehen bis nur noch ein Zentimeter herausschaut. Die Schraube wird dann mit einer Zange eingeklemmt, in die wiederum ein Schraubenzieher geklemmt wird. So entsteht ein Hebel, mit dem die Schraube samt Korken aus der Flasche gezogen wird. Alternativ kann man auch heißes Was­ser über den Flaschenhals laufen lassen. Die so erwärmte Luft treibt den Korken hinaus.

Sekt
Ähnlich wie beim Wein verfährt man bei Sekt: Der richtige Mann von Welt trinkt aus­schließ­lich edlen Schaum­­wein aus den nächst­­­gelegenen, regio­na­len Anbaugebieten, aber nur zu wirk­lich be­­sonderen An­läs­sen. Re­gio­nale Sektmarken be­sitzen überdies einen höhe­ren Exklusi­vi­täts­faktor und kön­nen qua­li­ta­tiv mit franzö­si­schem Cham­pag­ner pro­blem­los mithalten. Sekt wird ebenfalls im Weinkeller, aber nicht liegend sondern stehend, aufbewahrt.
In der Flasche vergorener Schaumwein ist in der Regel hochwertiger, aber auch teurer, als der sonst übli­che, in Tanks vergorene Sekt. Achten Sie auf die Bezeichnung „Flaschengärung“. Sekt muss in der BRD mindestens 10 Volumenprozent Alkohol aufweisen. Ein „Cuvée“ ist ein Verschnitt verschiedener Grund­weine. Bei der Süße unterscheidet man von naturherb (brut nature), extra herb (extra brut), herb (brut), extra trocken (extra dry), trocken, (dry), halb-trocken (demi-sec, medium dry) bis mild (doux, sweet). „Cham­pagner“ wird nur in der Champagne hergestellt; Schaumwein aus anderen Regionen Frankreichs heißt „Crémant“. Mit „Cava“ wird spanischer Sekt bezeichnet, der mittels Flaschengärung produziert wurde. Deutsche Sekte, die von Winzern in Flaschengärung hergestellt werden, dürfen sich „Winzersekt“ nennen, in Österreich heißen sie offiziell „Hauersekt“. Krimsekt wird im Flaschen­gär­ver­fah­ren aus weißen oder roten Rebsorten in der Ukraine hergestellt.
Wenn Sie eine Sektflasche öffnen, dann entfernen Sie zunächst die Umhüllung des Korkens und den Hal­te­draht („Agraffe“). Um den Korken herauszuziehen, drehen Sie nicht den Korken, sondern halten Sie diesen mit einer Hand fest und drehen mit der anderen Hand die Flasche. Geschickt gemacht, verhindern Sie damit das Knallen des Sektkorkens beim Öffnungsprozess. Falls die Sektflasche durchgeschüttelt wor­den ist, stellen Sie diese für etwa 30 Sekunden auf den Kopf. Danach lässt sie sich ohne den Inhalt zu ver­spritzen öffnen. Weiterhin sei der Einsatz eines Sektflaschenverschlusses geraten, damit die geöffnete Fla­sche möglichst wenig Kohlensäure verliert. Außerdem sollte die geöffnete Flasche in einem mit Eis­wür­­f­eln gefüllten Sektkübel und darüber gelegtem, weißem Handtuch abgelegt werden, damit sie kühl gehalten wird.

Whisky
Bei Whis­ky gibt es eine reich­hal­tige Aus­wahl an kleineren Bren­ne­rei­pro­duk­ten, die qua­li­ta­tiv den großen Marken eben­bürtig sind. Auch irischer und ameri­ka­ni­scher Whis­­­key (letzterer wird Bourbon genannt und vor­wiegend aus Mais hergestellt) kann mit dem ori­gi­na­len, schottischen Na­tio­­nal­getränk mit­hal­ten. Whisky wird in Eu­ro­pa meist aus Getreidemalzmaische ge­won­nen, reift min­de­stens drei Jahre lang im Holz­fass und hat einen Alkoholgehalt von mindestens 40%. International wird Whisky auch aus Roggen (Kanada), Weizen, Mais, Gerste (USA), Malz, Hafer (Irland) oder Reis (Thai­land) her­ge­stellt. Wie bei fast allen Spi­ri­tuosen gibt es auch bei Whisky unter­schied­liche Pro­­duk­tions­techniken. Charakte­ri­stisch ist je­­doch das (mehrmalige) Wie­der­ho­len des Brenn­­vor­gangs. Whisky der einer einzelnen Brennerei ent­stammt darf sich Single Malt nennen. Wird Whisky mehrerer Brennereien ver­mengt und abgefüllt, spricht man von Blended Whisky.
Wenn Sie sich ernst­haft für (schottischen) Whisky interes­sie­ren, dann soll­ten Sie sich zu­nächst in einer re­­nom­mier­ten Spiri­tu­osen­hand­lung in­for­mie­ren. Neuer­dings gibt es auch Whisky­se­mi­na­re an Volks­­hoch­schulen. Der Königsweg ist je­doch eine Infor­ma­tions­rei­se nach Schott­land. Details und Reise­vor­schlä­ge gibt es beim britischen Frem­den­ver­kehrsbüro. Eine Schottlandreise eröffnet Ihnen die Mög­lich­keit ver­schiedene Whis­ky­mar­ken zu ver­ko­sten und sich eine ihrem Ge­schmack ent­spre­­chen­de heraus­zu­su­chen. Die meisten Bren­nereien beliefern Pri­vat­kunden per Post­ver­sand und innerhalb der EU kön­nen Waren bekanntlich problemlos ver­schickt werden.
Seit ein paar Jahren gibt es auch in Deutschland Brennereien, die sich vermehrt in der Whisky­her­stel­lung versuchen (die älteste deu­tsche Whis­­kybrennerei in der Oberpfalz exi­stiert bereits seit 1818!). In der Schweiz gibt es seit der Aufhebung des Verbotes aus Ge­­trei­de oder Kartoffeln Alkohol herzu­stel­len im Jahre 1999 Versuche Whisky zu bren­nen, in Österreich gibt es eigenen Whisky seit 1995 und in Liech­ten­stein seit 2009. Größter Whiskyproduzent weltweit ist übri­gens Indien.
Trinken Sie den Whisky bei Zimmer­tem­pe­ra­tur je nach Geschmack mit Wasser (Eis ver­än­dert das Aro­ma), aber nicht mit Ginger Ale oder ähnlichem. Als Trinkgefäß nehmen Sie am Besten ein bauchiges, noch oben spitz zulaufendes Glas. Experten empfehlen über­dies die folgende Trinktechnik: Zunächst ein­atmen, dann einen kleinen Schluck Whis­ky in den Mund nehmen und kurz inne­hal­ten, damit sich der Geschmack entfalten kann. Erst jetzt schlucken und ausatmen, wenn das Getränk die Speiseröhre voll­stän­dig heruntergelaufen ist. So wird verhindert, dass sich Alkoholdämpfe mit der eigenen Atem­­luft ver­mengen. Auf diese Weise lässt sich Whisky auch unverdünnt angenehm ge­nießen. Wenn Ihnen der Ge­schmack von Whis­ky nicht zusagt, dann lassen Sie die Fin­ger da­von. Steigen Sie in diesem Fall lieber um auf Gin, Wodka oder Rum.

Gin
Gin ist ein auf Getreidebasis gebrannter Wa­ch­olderschnaps mit mindestens 37,5% Al­ko­hol (ideal sind etwa 47%) und bildet den Haupt­bestandteil vieler Cocktails. Vor allem der Gin Tonic er­freut sich unge­trüb­ter Be­liebt­heit: Ein paar Eis­würfel ins Long­drink­glas, dazu zwei Finger­breit Gin und mit To­nic Was­ser auffüllen.
Gin kann bis zu 120 ver­­schie­de­ne Zutaten als Aromastoffe ent­hal­ten. Ur­sprüng­lich stammt er aus den Nie­der­­lan­den, wo er auch heute noch unter dem Na­men Ge­ne­ver bekannt ist. Geschmacklich ist engli­scher Gin von euro­pä­i­schem Gene­ver kaum zu unterscheiden, je­doch hat Genever oft einen niedrigeren Al­ko­holgehalt.
Der London Dry Gin stammt aus De­stil­le­ri­en in den Londoner Stadt­­­teilen Bloomsbury und Finsbury oder wird zumindest nach deren Re­­zeptur hergestellt. Be­kann­­te Marken sind Tan­que­ray, Bombay Sap­phire, Beefeater Crown Juwel und Gor­don’s. Die deutsche Spi­ri­tuo­sen­mar­ke Dorn­kaat wird seit neu­es­tem in­terna­tional auch als „German Dry Gin“ be­wor­ben. Und wenn sie mal nach Menorca kom­men, sollten sie unbedingt den dortigen Gin pro­bieren (span. „Ginebra“, sprich: [xi’neβra]).

Wodka
Wodka besitzt einen Alkoholgehalt von min­de­stens 37,5% und wird sowohl aus Ge­trei­de, vorwiegend Roggen, wie auch aus Kar­tof­feln oder Rübensirup hergestellt, in Asien sogar aus Reis. Wodkakonsum hinterlässt zwar keine Alkoholfahne, ist aber trotzdem mit Messgeräten aufzuspüren. In Osteuropa wird Wodka meistens pur getrunken, wäh­rend er im Westen eher in Cocktails ver­wen­det wird. Bekannt ist vor allem der Wod­ka Le­­­mon: Eiswürfel in ein Longdrinkglas ge­ben, dazu zwei Fingerbreit Wodka und mit Le­mon Wasser auffüllen. Wodkafabriken gibt es überall rund um den Globus und die Anzahl der Marken kennt niemand genau. Eine der größten Wod­ka­fa­bri­ken der Welt steht in Westfalen.

Rum
Rum wird aus Melasse, einem Nebenprodukt der Zuckerherstellung, hergestellt und ent­hält mindestens 37,5% Alkohol. Als Roh­stoff dient vornehmlich Zuckerrohr, das ursprüng­lich aus dem arabischen Raum stammt, heute aber vor allem in Südamerika und der Ka­ri­bik an­ge­baut wird. Wichtigstes Rum­han­dels­zen­trum in Deutschland ist Flensburg, wo u.a. die größten Handelsfirmen Pott, Balle, Han­sen und As­mus­sen ihren Sitz haben. Von dort stammt auch der sog. Flensburger Rum­ver­schnitt, der meistens aber nur 5% Rum ent­hält. In­ter­national am bekanntesten ist der in der Ka­ribik hergestellte Rum der Marke Ba­car­di. Weiterhin geläufig ist der in Kärn­ten aus im­por­tierter Melasse produzierte In­län­der-Rum der Firma Stroh mit bis zu 80 Volumenprozent. Guter Rum reift vor der Fla­schenabfüllung mindestens drei Monate in Holzfässern. Der Rhum Agri­cole aus den französischen Kolonien, der aus frischem Zucker­rohr­saft gewonnen wird, la­gert je nach Qualitätsstufe bis zu zehn Jah­ren in Fäs­sern. Rum dient als Basis zahl­­rei­cher Cock­tails oder wird zusammen mit Cola ge­trunken.

Weinbrand
Wie der Name schon sagt, wird Weinbrand (oder Brandy) vollständig aus Weintrauben ge­wonnen. Der Al­koholgehalt beträgt min­de­stens 36% (Deutscher Weinbrand 38%) und die Spirituose wird mindestens sechs Monate in Holzfässern gelagert. Bekannte Marken sind Asbach Uralt und Chantré. Fran­zö­si­scher Cognac wird etwa 30 Monate im Holz­fass gelagert und hat einen Alkoholgehalt von mindestens 40%. Frucht Bran­dys, z.B. Cher­ry Brandy, zählen nicht zu den Wein­bränden, sondern zu den Likören. Übri­gens werden spanischer Sherry und portu­gie­si­scher Portwein mit Weinbrand vermischt, um den Alko­hol­gehalt zu erhöhen.

Weitere Schnäpse und Liköre
Halten sie auch bei anderen hoch­­pro­zen­tigen Alkoholika nach kleinen, regionalen Marken Ausschau. Denn auch hier gilt: Je un­be­kann­ter eine Mar­ke ist, desto exklusiver ist sie. In fast jeder Gegend Euro­pas gibt es klei­ne Di­stil­lerien, die Schnäpse und/oder Likö­re aus regionalen Produkten her­­stellen. Schauen sie sich dort ruhig einmal um. Oft bie­ten die­se auch einen Fabrik­ver­kauf mit Ver­kostung an. Wo Wein produziert wird, gibt es in aller Re­gel auch Tresterbrand, der aus Traubenresten ge­wonnen wird. In Italien wird er Grappa ge­­nannt und gilt dort als beliebter Digestif; in Österreich heißt er Treber und in der Schweiz Marc.

Cocktails
Im angelsächsischen Raum gibt es neben dem Nachmittagstee auch die sogenannte Blaue Stunde („Hap­py Hour“), in welcher es üb­lich ist einen Cocktail zu trinken. In Mit­tel­europa hat sich dies bisher nicht flä­chen­deckend durchgesetzt. Cock­tail­rezepte gibt es mindestens genauso viele wie Koch­re­zep­te und die Liste der poten­tiel­len Zutaten ist schier endlos. Und ständig kom­men neue Krea­tionen hinzu, weshalb Cock­­tails bei Snobs so beliebt sind. Weiter­­­hin unter­liegen Cocktails oft Ände­run­gen betreffend ihrer Zu­ta­ten, was auch an deren Ver­füg­bar­keit liegt. Zum Beispiel wird in vielen Mix­ge­trän­ken, die früher mit Zitro­nen­saft zu­be­rei­tet wur­den, dieser seit ein paar Jahren durch Limettensaft ersetzt. Die ak­tuel­le Mode wechselt zwar ständig, aber es gibt ein paar Cocktails, die mehr oder weniger zeitlos sind. Zu diesen zählen Side­car, Between-the-Sheets und White Lady.
Beginnen wir mit dem Sidecar: Einige Eis­wür­fel in einen Shaker geben, dazu je ein Drit­­tel Cognac, Orangenlikör und Zitro­nen­saft und gut durchschütteln.
White Lady: Eiswürfel, 4 cl. Gin, 2 cl. Oran­gen­likör und 4 TL Zitronensaft in einen Sha­ker, schütteln und durch ein Barsieb in ein vor­­­gekühltes Glas geben. Den Rand mit einer Zitronen­scheibe garnieren.
Between-the-sheets: Eiswürfel, 2 cl. Weißer Rum, 2 cl. Cognac, 1 cl. Zitronensaft in einem Shaker schüt­teln und in einem hohen Glas servieren.
Niemand kann sagen, ob es stimmt, aber hart­­­näckig hält sich das Gerücht, dass es einen Cocktail gibt, der anders ist als andere und den ein Mann von Welt unbedingt ken­nen muss. Es ist der Martini Cocktail oder Dry Martini: Gin und trockenen Wermut im Verhältnis 5:1 mischen und eine grüne Oli­ve mit Stein (keine mit Paprikafüllung!) hinzugeben (James Bond nimmt statt Gin lie­ber Wodka, ergo: Wodka Mar­tini, ge­schüt­telt, nicht gerührt“).
Ein Beispiel für einen aktuellen Mode­cock­tail ist der Cosmopolitan, der durch eine Fern­­­sehserie berühmt wur­de. Das Origi­nal­re­zept gibt es aber bereits seit 1934. Damals wur­de ein „Cos­­­mo“ mit Gin, Cointreau, Zi­tro­­­nen­saft und Himbeere gemixt. Die mo­der­ne Re­zep­tur besteht laut Internationaler Bar­ten­der Verei­ni­gung aus 4 cl. Wodka, 1,5 cl. Coin­treau, 1,5 cl. Limettensaft und 3 cl. Cran­­­ber­ry­saft, mit oder ohne Eis. In einem vor­ge­kühl­ten Martinikelch servieren.
Bei Cocktails unterscheidet man mehr als 30 Unterarten, wozu dann auch Bowle und eini­ge heiße Kaf­fee­getränke gehören. Wichtig ist aber vor allem die Unterscheidung zwischen Long­drink und Shortdrink. In der Regel be­steht die Basis eines Cocktails aus einem har­ten Alkoholprodukt, also Whisky, Gin, Rum, Wodka, Cognac etc. Darauf folgt ein Likör oder ähn­liches. Als Garnitur wird oft Zitronen- oder Limet­ten­saft verwendet. Gibt man einen Cock­tail in ein hohes Glas, wel­ches je nach Rezept mit Limo­na­de oder Mi­ne­­ral­­was­ser aufgefüllt wird, dann er­hält man einen Longdrink, oft auch Highball genannt. In einem kleinen Glas ser­viert ist es ein Short­­drink (in einem Mar­ti­ni­kelch o.ä.), Shot (in einem Schnaps­glas o.ä.) oder Ku­rzer.
Es gibt bei einigen Cocktails Bezeichnungen, die auf eine bestimmte Zubereitungsart hin­weisen, z.B. der Sour: Eine harte Basis­spiri­tu­o­se plus Zitronensaft und Zucker im Sha­ker schütteln. Frisches Eis ins Glas, dann den Shakerinhalt ein­­füllen. Wird anschließend, ähn­lich wie bei einem Long­drink, mit Soda auf­ge­füllt, er­hal­ten wir einen Fizz, bei Ver­wen­dung von Cham­­pagner einen Royal. Wer­den die Zuta­ten nicht ge­schüt­telt sondern im Glas ge­rührt, ist es ein Built-in-glass, wird dann mit Soda auf­ge­füllt, ein Collins. Und ein Flip ist ein Cock­tail, der mit einem Ei oder mit Eigelb be­reitet wird. Üblich sind weiterhin die Bezeichnungen straight up (mit Eis geschüttelt oder gerührt und durch ein Barsieb in ein Glas mit Stiel ab­geseiht), on the rocks (mit Eis; Eis zuerst ins Glas geben!) und neat (nur eine Spirituose pur, ohne weitere Zutaten). Wenn sie ihren Cocktail außer Haus ge­nießen wollen, dann besuchen sie die Bar der örtlichen Spielbank oder eines an­ge­seh­enen Hotels. Dort werden sie praktisch immer gut bedient.

Nichtalkoholische Getränke
Der Mann von Welt nimmt selbst­ver­ständ­lich auch alkoholfreie Getränke zu sich. Hier achtet er ebenso auf regionale Produkte und solche mit einer gewissen Exklusivität. In vielen Regionen Europas gibt es ex­­zel­len­te Mi­neral­was­serquellen. Häufig stellen die da­zu­ge­hörigen Abfüllbetriebe auch Limona­den oder Fruchtsäfte her. Letztere können Sie natürlich auch für Cocktails verwenden. Falls genügend eigenes Obst zur Verfügung steht, können Sie selbiges mittels einer Saftpresse oder ähnlichen Geräten zu Frucht­saft verarbeiten. Exklusiver geht es nicht!

Die Hausbar
In einem Haushalt von Welt sollte es auf je­den Fall eine Hausbar geben. In ein­schlä­gi­gen Bar­hand­bü­chern findet man ellenlange Listen mit Spirituosen und anderen Zutaten die dort hineingehören. Leider bedenken die Au­toren solcher Bücher nicht, dass viele Zu­ta­ten nur begrenzt haltbar sind, z.B. frisches Obst oder Maras­chi­nokirschen. Selbst Gin­ger Ale und Tonic Water verlieren, einmal geöffnet, Koh­len­säu­re und Geschmack. Man müsste also jeden Tag eine größere Menge Cocktails trinken, um nicht immer wieder ver­dorbene Zutaten weg­werfen zu müs­sen, wo­mit eine Le­ber­zirrhose praktisch vor­pro­grammiert ist. Fol­glich kann und sollte man die ein­schlä­gi­gen Empfehlungen nicht all­zu ernst nehmen. Manche Kritiker empfehlen sogar zu Hause überhaupt keine Cocktails zu mixen, weil man sowieso nie alle Zutaten bei­sammen hat.
Füllen Sie also ihre Hausbar von Welt nur mit solchen Ge­tränken und Zutaten, die Sie auch wirklich mö­gen und kau­­fen sie nichts, nur weil es von Snobs em­pfoh­len wird. Als Grund­­aus­stat­tung reicht es aus, wenn Sie zwei oder drei harte Basis­spi­rituosen verfüg­bar haben, also Whisky, Gin, Wodka oder Rum, und ein paar Li­kö­re z.. Kirsch­likör, Kräu­ter­­li­kör, Orangenlikör und andere. Wei­terhin Limonaden zum auf­füllen von Long­drinks, wie Tonic Water, Ginger Ale oder Bitter Lemon (Halt­bar­keit beachten!) und Mineralwasser. Des wei­teren ist die Aus­­stattung Ih­rer Bar ab­hän­gig von ihren Vor­­lieben. Wenn Sie gerne Cam­­pari mit Oran­­gensaft trin­­­ken, dann brau­chen Sie na­­tür­lich je eine Flasche Cam­pa­ri und Oran­gen­saft, und so weiter.
Als Arbeits­ge­räte für die Hausbar benötigen Sie minimal einen Shaker, ein Barsieb, einen Kor­­­­ken­zie­her oder ein Barmesser und ein paar Fla­schen­­ver­schlüs­­se. Ob Sie Cocktails und andere Getränke mit oder ohne Eis zu sich neh­­men, ist auch wieder An­sichtssache. Be­vor­­zugen Sie Eis, dann ist es praktisch, wenn Sie einen kleinen Eiskübel haben, in dem Sie das Eis vom Ge­­frier­schrank zur Hausbar transportieren. Be­nutzen Sie eine Zange zum Auf­füllen der Gläser. Optimal ist es, wenn Sie einen eige­nen Barkühlschrank mit Eis­fach haben, der vielleicht so­gar unauffällig in ein Möbel­stück integriert ist.
Wie und wo Sie ihre Hausbar einrichten, ist eine Frage der Raumgestaltung. Manch einer gibt einem einfachen Servierwagen den Vor­zug, ein an­de­rer einem Extrafach im Bücher­re­gal. Wich­tig ist nur, dass Sie jederzeit Zu­griff auf ihre Hausbar haben, aber ohne diese optisch zu sehr in den Fokus des Raumes zu rücken. Das ist wichtig, weil man sonst glau­ben könnte, dass Alkoholkonsum Ihr Hobby ist.
Zu Ihrer Hausbar gehören selbstverständlich auch Gläser. Da wohl kaum jemand ge­nü­gend Platz hat, um all die Gläser zu lagern, die in der Fachliteratur für Trinker em­pfoh­len werden, beschränken Sie sich auf das Nö­tig­ste: Weingläser für Rot- und Weißwein, ein paar Becher- und Long­­drinkgläser, Sekt­glä­ser und Süd­wein­glä­ser (passend auch für Liköre). Damit ha­ben sie das wichtigste Spek­trum abge­deckt. Na­türlich können sie auch noch an­de­re Glas­typen anschaffen, wenn ihnen daran liegt und im Schrank noch Platz ist. Aber auch hier gilt: Cog­nac­schwen­ker brauchen sie nur, wenn sie auch Cognac trinken. Aber selbst wenn es nicht immer not­wendig ist zu jedem Getränk das original passende Glas zu be­sitzen, sollten sie sich davor hüten nur Was­­­sergläser zu verwenden. Dann können sie auch gleich aus der Flasche trinken.

Kaffee
Die beiden wichtigsten Arten der Kaffeepflanze sind Coffea arabica (Arabica-Kaffee) und Coffea canephora (Robusta-Kaffee). Je nach Sorte und Anbauort gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen. Ara­bi­ca-Kaffee hat einen Weltmarktanteil von ungefähr 60 % des produzierten Kaffees. Diese Bohnensorte, die nur die Hälfte des Koffeins im Vergleich zur Robusta-Bohne enthält, ist vor allem wegen ihres Aro­mas beliebt und berühmt geworden. Robusta hat zirka 36 % Anteil an der Welt­produktion. Optisch unter­scheidet sich diese Bohnensorte durch einen geraden Einschnitt in der Bohne von der Arabica mit ge­well­tem Einschnitt. Die Zubereitungsart des Kaffees ändert sich je nach Kultur, nationalen Gepflogen­heiten oder persönlichem Geschmack. Die Kaffeebohne wird je nach Zubereitungsart in verschiedene Feinheitsgrade vermahlen. Für die meisten Zubereitungsmethoden von Kaffee wird Wasser unterhalb des Siedepunktes verwendet. Ist die Wassertemperatur zu niedrig, schmeckt der Kaffee dünn, alt und sauer, ist das Wasser zu heiß, werden die Bitterstoffe vermehrt aus dem Kaffeepulver gelöst, wodurch der Kaffee bitter schmecken kann.
Es erhöht Ihren Lebenskomfort er­heb­­lich, wenn Sie sich einen sog. Kaffee­voll­au­to­maten anschaffen. Damit können Sie je­der­­zeit diverse Kaffeegetränke italie­ni­scher Pro­ve­nienz brühfrisch servieren. Es gibt auch Ma­schi­nen, die außerdem Teewasser be­­­­reit­­­stel­len. Neh­men sie ein Gerät mit Mahl­­­­werk für Kaf­fee­bohnen und auto­ma­ti­schem Reini­gungs­pro­gramm, das macht kaum Arbeit.
Für Kaffeetassen gilt prin­zipiell das Gleiche wie für Gläser: Sie müs­sen nicht alles haben, aber, neben ein paar traditionellen Kaf­fee­tas­sen und –be­chern, sollten sie Cappuccino­tas­sen, Es­pres­so­tassen und viel­leicht noch Glä­ser für Latte Mac­chiato (notfalls auch für heißen Punsch geeignet) besitzen. Normale Glä­ser ver­­tra­gen u.U. die Hitze nicht.

Tee
Die in Europa bekanntesten Teesorten sind die nach ihren wichtigsten Anbaugebieten benannten Sorten des Schwarzen Tees Assam, Ceylon und Darjeeling. Der ostindische Assam-Tee stammt aus dem größten Anbaugebiet der Welt und ist ein typischer Hochlandtee mit kräftigem Aroma. Der herb-kräftige Ceylon wird in Sri Lanka angebaut, dem weltweit drittgrößten Anbaugebiet. Beide Sorten finden sich oft in Teemischungen und sind gegen hartes Wasser unempfindlich. Die Qualität von Tee hängt von der Lage des Anbaugebietes, der Auswahl der Blätter neben der Knospe, dem Zeitpunkt der Ernte (in oder außer­halb der Regenzeiten), der Sorgfalt in der Verarbeitung und der Kunst des Zubereiters ab. Beim Tee wird in West- und Mitteleuropa generell die sogenannte englische Zubereitung angewandt, allerdings pflegt vor allem Ostfriesland seinen eigenen Ritus. Kräftige Schwarztees werden fast immer mit sprudelnd ko­chen­dem Wasser aufgegossen; bei Grüntees und halbfermentierten Tees sowie feinen Schwarztees kön­nen Temperaturen von 65 bis 90 °C bevorzugt werden, was die Inhaltsstoffe und den Geschmack besser er­hält. Manche japanischen Grüntees werden mit nur 50° und auch darunter aufgebrüht. Bei der engli­schen Zubereitung wird immer heiß aufgebrüht, nie­mals gekocht. Die Ziehdauer, während der die Tee­blät­ter im Wasser verbleiben, lässt sich nicht ein­heit­lich angeben und liegt sortenabhängig in einem Be­reich zwischen 20 Sekunden und 5 Minuten. Je nach Dauer wirkt der Tee unterschiedlich stark anregend, wobei es verschiedene Theorien zur zieh­zeit­ab­hän­gigen Wirkung auf den Menschen gibt. Grüner Tee wird üblicherweise pur getrunken. Zum Schwarz­tee wird oft Zucker, Honig, Milch, Rahm oder Zitrone nach persönlichem Geschmack hinzugefügt. Weißer Kandiszucker oder brauner Rohrzucker/brauner Kandis gelten als besonders geeignet. Servieren sie Tee immer mit einem passenden Tee­ser­vice!
Die ostfriesische Teezeremonie („Teetied“, meist gegen 15 Uhr) ist ein wichtiger Bestandteil der dortigen Ge­selligkeit. Sie beginnt damit, dass die Kanne mit heißem Wasser ausgespült und somit auch vor­ge­wärmt wird. Dann wird der Tee in die Kanne gegeben, nach der Faustregel: Ein Löffel pro Tasse und einer für die Kanne. Der Ostfriesentee ist eine spezielle Mischung von etwa 20 verschiedenen Assam- oder anderen Sorten und wird prinzipiell von drei großen ostfriesischen Teehandelshäusern angeboten. Als nächstes wird die Kanne zur Hälfte mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser gefüllt. Nun den Tee etwa drei bis vier Minuten ziehen lassen, dann die Kanne ganz mit heißem Wasser auffüllen. Zum Ser­vie­ren den Tee in eine Servierkanne um­fül­len und dabei die Teeblätter rausfiltern oder den Tee durch ein Handsieb in die Tas­sen füllen. Warm­ge­hal­ten wird der Tee auf einem Stövchen, niemals in einer Ther­mos­kanne. Vor dem Ein­füllen wird ein Stück Kandiszucker („Kluntje“) in die Tasse gelegt, dann der Tee daraufgegossen, wo­rauf­hin der Zucker zu „knistern“ beginnt. Jetzt gibt man mit einem Sahnelöffel eine Tropfen Sahne dazu, der behutsam am Rand der Tasse eingebracht wird. Es entsteht eine Sah­ne­wol­ke („Wulkje“). Den Tee nicht umrühren! Jeder Teilnehmer der Teerunde trinkt mindestens drei Tassen – alles andere gilt als un­höf­lich. Wer kein wei­teres Nachschenken mehr wünscht, legt den Tee­löffel in die Tasse.
Die britische Teekultur ist ein klein wenig anders. Die Teeblätter des schwarzen Tees werden lose in die Kanne gegeben und mit heißem Wasser überbrüht. Da die Blätter in der Kanne verbleiben, wird der Tee mit der Zeit immer stärker, weshalb oft heißes Wasser nachgegossen wird. Be­achten sie, dass es vor allem in angel­säch­si­schen Län­dern üblich ist schwarzen Tee mit Milch oder Sahne zu trinken. Ob zuerst die Milch oder zuerst der Tee in die Tas­se ein­ge­gos­sen wird, ist eine alte Streitfrage, die aber wohl keine Auswirkungen auf den Geschmack hat. Ge­wöhn­lich werden verschiedene Arten von Gebäck zum Tee ser­viert. Die bezeich­ne­ten Varianten des Nach­mittagstees - der in Britannien eigentlich keinen eigenen Namen hat, da man auf der Insel den ganzen Tag über Tee trinkt; gelegentlich wird je­doch der Begriff Afternoon Tea verwendet - unterscheiden sich im wesentlichen dadurch, was außerdem noch zum Tee gereicht wird: Light Tea (Scones), Cream Tea (Scones, Clotted Cream und Marmelade), Low Tea (an niedrigen Teetischen serviert; Scones und Sandwiches), High Tea (kalte Mahlzeit am Esstisch mit Tee), Formal Tea (Stehempfang mit Tee; auch Reception Tea) und Royal Tea (Nachmittagstee mit Sekt oder Sherry). Generell kann man sagen, dass engli­sche Backwaren für den deutschen Ge­schmack übersüßt sind und die auf der Insel beliebten Gurken­sand­wiches eher etwas fade schmecken. Wenn Sie das stört, halten Sie sich ruhig an tradi­tio­nel­les deutsches Backwerk.
In Mitteleuropa weniger verbreitet ist die russische Art der Teezubereitung mittels eines Samowars. In einem Samowar wird im Hauptkessel heißes Wasser bereitgehalten, während in einer separaten, kleinen, meist oben aufgesetzten Kanne aus Teeblättern und Wasser eine Art Teekonzentrat („Sawarka“) bereitet wird. Die dazu benötigte Hitze kommt aus dem darunter liegenden Hauptkessel. Für eine Tasse Tee gießt man zu­­nächst ein wenig von dem Teekonzentrat in die Tasse und füllt dann mit heißem Wasser aus dem Haupt­­kessel auf. Während antike Samoware mit allerlei Festbrennstoffen betrieben wurden, haben mo­der­ne Geräte einen Stromanschluss.

Bier
Der belieb­te Gerstensaft hat oft den Bei­ge­schmack ein Getränk des Lum­penproletariats zu sein. Es gibt natürlich auch Biermarken für den ge­ho­be­nen Konsumenten. Der Mann von Welt soll­­­te jedoch generell den Bier­kon­sum in der Öf­fentlichkeit ver­mei­den, um sein Image nicht unnötig zu gefährden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen