Sonntag, 3. Dezember 2017

Flughandgepäck für Notfälle

Natürlich hängt das Reisegepäck eines Mannes von Welt von zahlreichen Faktoren ab: Unter anderem dem Reiseziel, der Reisedauer, den beabsichtigten Aktivitäten und dem Verkehrsmittel. Es gibt aber beim Reisegepäck ein paar Dinge, die man einpacken sollte, um auch für Notfälle gerüstet zu sein. Vor allem gilt dies bei Flugreisen mit Linien- und Urlaubscharterflügen. Aber auch bei Taxiflügen kann es z.B. passieren, dass diese wegen schlechten Wetters nicht durchgeführt werden können. Optimal ist es diese Gegenstände im Handgepäck in die Flugzeugkabine mitzunehmen, weil es vorkommen kann, dass die Störung erst nach Aufgabe des Reisegepäcks auftritt. Die maximale Größe von Kabinengepäck liegt gemäß Empfehlung des Luftfahrtverbandes bei etwa 55x35x20cm (bei vielen Fluggesellschaften jedoch 55x40x20cm), das Gewicht sollte 8kg nicht über­schreiten. Im Handel gibt es Gepäckstücke die extra darauf abgestimmt sind und diese Maße exakt ausnutzen.

Decke, Kopfkissen und Luftmatratze
Ist man gezwungen wegen Flugausfalls auf dem Flughafen oder einem anderen Verkehrsdrehkreuz zu übernachten, dann sind eine leichte Reisedecke, ein aufblasbares Kopfkissen und eine Luftmatratze hilf­reich. Alles zusammen wiegt etwa ein Kilogramm. Natürlich kann man diese Dinge auch am Zielort nutzen, z.B. falls es im Hotel kälter ist als erwartet.

Desinfektionstücher und Toilettenpapier
Nicht nur auf fremden Toiletten, sondern auch bei vielen anderen Gelegenheiten haben sich Des­infek­tions­tücher bereits als nützlich erwiesen. Notfalls kann man damit auch den Schlafbereich desinfizieren. Ebenso kann es passieren, dass auf einer öffentlichen Toilette kein Papier vorhanden ist. Vor allem in sog. Dritte-Welt-Staaten sollte man daher beides mitbringen.

Fahrradkettenschloss
Wenn man auf einem Flughafen übernachten muss, kann man mit einem Fahrradschloss, einer Fahrrad­kette oder ähnlichem sein Gepäck z.B. an einer Sitzlehne anbinden. Das gilt natürlich auch, wenn man beim Warten einfach nur ein kurzes Nickerchen einschieben möchte oder wenn man auf einer Bahn­reise kurz das Abteil verlassen will, u.a. für einen Besuch auf der Toilette oder im Speisewagen.

Wasserflasche
Es muss nicht unbedingt eine Aluminium-Flasche sein, eine 0,5 L. Einweg-Plastikflasche tut es auch. Diese kann man eventuell auch erst nach der Flughafen-Sicherheitskontrolle mit Mineralwasser gefüllt kaufen oder dort an einem Trinkwasserbrunnen gratis auffüllen. Sollte man dann im Wartebereich oder im Flugzeug Durst bekommen, ist man auf jeden Fall gerüstet.

Im übrigen empfiehlt die Zeitung „Österreich Heute“ in ihrer Online-Ausgabe vom 29. Juni 2017 folgen­de Hygieneartikel (Reihenfolge geändert):

Wasserhaltige Creme, Pasten und Gels sind ein Problem bei der Check-In Kontrolle am Flughafen. Da­run­ter fallen natürlich auch Deos, Zahnpasten und Shampoos. Doch einige SOS-Helferchen sollte man immer mit an Bord haben, damit ein verlorener Koffer kein Problem ist oder man sich auch auf Lang­strecken­flügen mit Zwischenstopps schnell frisch machen kann.
  1. Zahntabletten statt Zahnpasta Zahnpasta in Tablettenform mag zwar beim ersten Mal gewöhnungsbedürftig sein, doch die er­frischende Wirkung und der reinigende Schaum sind die gleichen, wie bei der Pasta. Kos­me­tik­marke LUSH hat einige ihrer "Toothy Tabs" im Angebot. Es gibt sie sowohl in kleinen Schach­teln als auch in ver­schließ­baren Behältern und damit sind sie ideal für unterwegs.
  2. Seifenblätter statt Rasierschaum aus der Dose Rasierschaum im Koffer und dieser ist in München statt Miami gelandet? Blöde Sache. Doch mit diesen kleinen Taschenlösung kommt der Rasierschaum ins Handgepäck und kann nicht verloren gehen. Die Firma Sea to Summit hat sich auf Männer spezialisiert, die oft und gerne unterwegs sind. Genial wie einfach, haben sie Rasierschaum entwickelt, der hauchdünn aus einer kleinen Tasche entnommen werden kann. Mit ein wenig Wasser angefeuchtet, kann der Schaum sofort verteilt werden und die Rasur beginnen. Auch für die normale Handwäsche gibt es eigene Seifen­blätter für unterwegs.
  3. Babypuder als Trockenshampoo Fettiger Ansatz muss nicht sein. Mit ein wenig Babypuder, das man vorsichtig einarbeitet und ausbürstet, verlässt man jede Flughafen-Toilette mit fast neuen Haaren. Probieren Sie es zu Hause auch mal aus!
  4. Deopuder statt Deospray Auch hier muss man sich als Spraydosen-Verwender erst einmal daran gewöhnen. Puder, die be­reits seit Jahrhunderten für die Körperpflege zum Einsatz kommen, sind in den letzten Jahren in den Hintergrund gerückt. Als Deo-Puder für das Handgepäck sind sie jedoch ideal! Man kann sie auch einfach selber herstellen: Babypuder mit ein paar Tropfen erfrischenden, ätherischen Ölen, wie Limette, Teebaumöl oder Salbei, zu hause selber mixen. Ein wenig Backpulver hinzu­geben. Dieses hat die Eigenschaft antibakteriell zu wirken.


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