Natürlich hängt das Reisegepäck eines Mannes
von Welt von zahlreichen Faktoren ab: Unter anderem dem Reiseziel,
der Reisedauer, den beabsichtigten Aktivitäten und dem
Verkehrsmittel. Es gibt aber beim Reisegepäck ein paar Dinge, die
man einpacken sollte, um auch für Notfälle gerüstet zu sein. Vor
allem gilt dies bei Flugreisen mit Linien- und Urlaubscharterflügen.
Aber auch bei Taxiflügen kann es z.B. passieren, dass diese wegen
schlechten Wetters nicht durchgeführt werden können. Optimal ist es
diese Gegenstände im Handgepäck in die Flugzeugkabine mitzunehmen,
weil es vorkommen kann, dass die Störung erst nach Aufgabe des
Reisegepäcks auftritt. Die maximale Größe von Kabinengepäck liegt
gemäß Empfehlung des Luftfahrtverbandes bei etwa 55x35x20cm (bei
vielen Fluggesellschaften jedoch 55x40x20cm), das Gewicht sollte 8kg
nicht überschreiten. Im Handel gibt es Gepäckstücke die extra
darauf abgestimmt sind und diese Maße exakt ausnutzen.
Decke,
Kopfkissen und Luftmatratze
Ist man gezwungen wegen Flugausfalls auf dem
Flughafen oder einem anderen Verkehrsdrehkreuz zu übernachten, dann
sind eine leichte Reisedecke, ein aufblasbares Kopfkissen und eine
Luftmatratze hilfreich. Alles zusammen wiegt etwa ein Kilogramm.
Natürlich kann man diese Dinge auch am Zielort nutzen, z.B. falls es
im Hotel kälter ist als erwartet.
Nicht nur auf fremden Toiletten, sondern auch bei
vielen anderen Gelegenheiten haben sich Desinfektionstücher
bereits als nützlich erwiesen. Notfalls kann man damit auch den
Schlafbereich desinfizieren. Ebenso kann es passieren, dass auf einer
öffentlichen Toilette kein Papier vorhanden ist. Vor allem in sog.
Dritte-Welt-Staaten sollte man daher beides mitbringen.
Wenn man auf einem Flughafen übernachten muss,
kann man mit einem Fahrradschloss, einer Fahrradkette oder
ähnlichem sein Gepäck z.B. an einer Sitzlehne anbinden. Das gilt
natürlich auch, wenn man beim Warten einfach nur ein kurzes
Nickerchen einschieben möchte oder wenn man auf einer Bahnreise
kurz das Abteil verlassen will, u.a. für einen Besuch auf der
Toilette oder im Speisewagen.
Es muss nicht unbedingt eine Aluminium-Flasche
sein, eine 0,5 L. Einweg-Plastikflasche tut es auch. Diese kann man
eventuell auch erst nach der Flughafen-Sicherheitskontrolle mit
Mineralwasser gefüllt kaufen oder dort an einem Trinkwasserbrunnen
gratis auffüllen. Sollte man dann im Wartebereich oder im Flugzeug
Durst bekommen, ist man auf jeden Fall gerüstet.
Im übrigen empfiehlt die Zeitung „Österreich
Heute“ in ihrer Online-Ausgabe vom 29. Juni 2017 folgende
Hygieneartikel (Reihenfolge geändert):
Wasserhaltige
Creme, Pasten und Gels sind ein Problem bei der Check-In
Kontrolle am Flughafen. Darunter
fallen natürlich auch Deos, Zahnpasten und Shampoos. Doch einige
SOS-Helferchen sollte man immer mit an Bord haben, damit ein
verlorener Koffer kein Problem ist oder man sich auch auf
Langstreckenflügen mit Zwischenstopps schnell frisch
machen kann.
- Zahntabletten statt Zahnpasta Zahnpasta in Tablettenform mag zwar beim ersten Mal gewöhnungsbedürftig sein, doch die erfrischende Wirkung und der reinigende Schaum sind die gleichen, wie bei der Pasta. Kosmetikmarke LUSH hat einige ihrer "Toothy Tabs" im Angebot. Es gibt sie sowohl in kleinen Schachteln als auch in verschließbaren Behältern und damit sind sie ideal für unterwegs.
- Seifenblätter statt Rasierschaum aus der Dose Rasierschaum im Koffer und dieser ist in München statt Miami gelandet? Blöde Sache. Doch mit diesen kleinen Taschenlösung kommt der Rasierschaum ins Handgepäck und kann nicht verloren gehen. Die Firma Sea to Summit hat sich auf Männer spezialisiert, die oft und gerne unterwegs sind. Genial wie einfach, haben sie Rasierschaum entwickelt, der hauchdünn aus einer kleinen Tasche entnommen werden kann. Mit ein wenig Wasser angefeuchtet, kann der Schaum sofort verteilt werden und die Rasur beginnen. Auch für die normale Handwäsche gibt es eigene Seifenblätter für unterwegs.
- Babypuder als Trockenshampoo Fettiger Ansatz muss nicht sein. Mit ein wenig Babypuder, das man vorsichtig einarbeitet und ausbürstet, verlässt man jede Flughafen-Toilette mit fast neuen Haaren. Probieren Sie es zu Hause auch mal aus!
- Deopuder statt Deospray Auch hier muss man sich als Spraydosen-Verwender erst einmal daran gewöhnen. Puder, die bereits seit Jahrhunderten für die Körperpflege zum Einsatz kommen, sind in den letzten Jahren in den Hintergrund gerückt. Als Deo-Puder für das Handgepäck sind sie jedoch ideal! Man kann sie auch einfach selber herstellen: Babypuder mit ein paar Tropfen erfrischenden, ätherischen Ölen, wie Limette, Teebaumöl oder Salbei, zu hause selber mixen. Ein wenig Backpulver hinzugeben. Dieses hat die Eigenschaft antibakteriell zu wirken.
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